Ev. Frauenarbeit: Fischer soll im Nahen Osten vermitteln

Frankfurt a.M. (epd). Die Evangelische Frauenarbeit in Deutschland hat Bundesaußenminister Joschka Fischer aufgefordert, im Nahost-Konflikt zu vermitteln. Er solle sich dabei für die Schaffung eines palästinensischen Staates einsetzen, forderte die Frauenarbeit in Frankfurt am Main nach einer Mitgliederversammlung. Für Israel und Palästina gebe es keine Zukunft ohne friedliche Koexistenz. Die Friedensbewegungen auf beiden Seiten müssten jetzt gestärkt werden.

Angesichts des drohenden Krieges der USA gegen den Irak sprach sich die Organisation für gewaltfreie Formen zur Konfliktlösung aus. Trotz Unterdrückung der eigenen Bevölkerung durch die irakische Diktatur und der von ihr ausgehenden Gefahr für die Nachbarstaaten sei einem Präventivkrieg eine «klare Absage» zu erteilen. Stattdessen müsse auf eine zukünftige Friedensordnung hin gearbeitet werden. Die Frauenarbeit ist ein bundesweiter Dachverband von 43 evangelischen Frauengruppen und Verbänden.



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